Fujitsu und IISc starten gemeinsame KI-Forschungsinitiative

Research scientists work in a laboratory with modern equipment. Analyzes samples and genetic material using special machines in a modern laboratory. Concept of scientific research
Bild: ©Vladislav/stock.adobe.com

Fujitsu und das Indian Institute of Science (IISc) starten eine gemeinsame Forschungsinitiative. Laut Pressemitteilung ist es das Ziel, hochperformante Software zur Beschleunigung von Reaktions-Diffusions-Simulationen zu entwickeln. Dabei handelt es sich um mathematische Modelle zur Beschreibung, wie sich chemische Stoffe oder biologische Populationen in einem Raum ausbreiten und miteinander reagieren.

Die am 1. Oktober gestartete Kooperation konzentriert sich auf die Entwicklung und Validierung neuartiger Algorithmen. Das Projekt sieht die Implementierung weit verbreiteter Reaktions-Diffusions-Modelle in Graphennetzwerken vor, was Simulationen – beispielsweise für chemische Reaktionen, Materialwissenschaften oder die Bedarfsanalyse in Smart Grids – signifikant beschleunigen soll.

Als einen zentralen Aspekt nennen die Beteiligten die Optimierung dieser Algorithmen für die ARM-basierte CPU-Serie Fujitsu-Monaka. Bis zum Geschäftsjahr 2030 soll eine Software bereitgestellt werden, die schnellere Reaktions-Diffusions-Simulationen bei deutlich reduziertem Stromverbrauch ermöglicht.

Das IISc übernimmt die grundlegende theoretische Forschung und schlägt neue Algorithmen und Berechnungsmethoden vor. Fujitsu und Fujitsu Research of India sind für die anschließende Implementierung, Evaluierung und Entwicklung eines industrietauglichen Software-Frameworks sowie die Bereitstellung von Knowhow im Bereich Open-Source-Software verantwortlich.



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