Siemens: Plus drei Prozent Umsatz
Siemens hat seine Geschäftszahlen für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht. Der Umsatz stieg, der Auftragseingang lag unter dem Niveau des Vorjahres.
Siemens hat am Mittwoch seine Finanzzahlen für das 1. Geschäftsquartal 2017 (vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2016) bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz – bereinigt um Währungsumrechnungseffekte – um drei Prozent. Der Auftragseingang lag dagegen um 14 Prozent unter dem 1. Quartal des Vorjahres. Auf nominaler Basis sind die Umsatzerlöse um ein Prozent auf 19,1 Milliarde Euro gestiegen.
Im Bereich Power and Gas erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 3,9 Milliarde Euro (plus sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal). Allerdings hatte der Konzern gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Rückgang von 40 Prozent bei den Auftragseingängen zu kämpfen – vor allem in Europa, Afrika sowie dem Nahen und mittleren Osten. Im Segment Windenergie stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 1,4 Milliarde Euro.
Bereich 'Digital Factory' mit Plus
Auch in den Geschäftssegmenten Digital Factory, Energy Management und Building Technologies wurde mit plus vier, plus zwei und plus fünf Prozent ein leichtes Umsatzplus erreicht. Lediglich in den Unternehmensbereichen Mobility sowie Process Industries and Drives sanken die Umsatzerlöse um zwölf Prozent auf 1,8 Milliarde Euro beziehungsweise um vier Prozent auf 2,1 Milliarde Euro. Das Ergebnis bei Process Industries and Drives war vor allem auf Auftragsrückgänge in Europa sowie Amerika zurückzuführen. Der Konzern erwartet für das Gesamtgeschäftsjahr weiterhin ein geringes Wachstum der Umsatzerlöse. Zudem hat der Normierungsausschuss des Aufsichtsrats von Siemens Jim Hagemann Snabe für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden empfohlen. Die Neuwahlen zum Aufsichtsrat finden im Rahmen der Hauptversammlung am 31. Januar 2018 statt.
(Quelle:Siemens AG/Bild:Siemens AG)






































