Die Industrieverbände VCI, VDA, VDMA und ZVEI setzen sich gemeinsam für eine lokale Vergabe von 5G-Frequenzen an produzierende Unternehmen ein.
Die 5G-Technologie erfüllt höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit und Echtzeitfähigkeit der Übertragung. Durch sie sollen erstmals auch anspruchsvolle industrielle Anwendungen realisierbar sein. Die vier Industrieverbände VCI, VDA VDMA und ZVEI setzen sich daher für eine lokale Vergabe der 5G-Funkfrequenzen im Bereich von 3.700 bis 3.800 Megahertz an Unternehmen ein. So könne der Ausbau der fünften Mobilfunkgeneration flächendeckend und unter Beachtung der Anforderungen der Industrie erfolgen.
Entscheidung der Bundesnetzagentur begrüßt
Die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die neben einer bundesweiten Versteigerung der Frequenzen auch die lokale und regionale Zuteilung von Frequenzen vorsieht, sei der richtige Schritt, so die Verbände. Durch ein solches Vergabeverfahren können Unternehmen lokal begrenzte 5G-Netze an ihren Produktionsstandorten betreiben. Industrielle Betreiber könnten so selbst über den Zeitpunkt des Ausbaus und die Qualität des 5G-Netzes entscheiden und darüber hinaus die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität ihrer Daten wahren.






































