Der Anbieter von Business-Software Kumavision hat im letzten Jahr 48 Millionen Euro Umsatz erzielt, zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Neben allen Geschäftsbereichen trugen auch die Akquisitionen der vergangenen Jahren zum Ergebnis bei.  

Die Kumavision AG hat die Geschäftszahlen für 2016 bekannt gegeben. Der Softwareanbieter steigerte seinen Umsatz um zwölf Prozent auf 48 Millionen Euro. Im Vorjahr nahm die Firma noch 42,8 Millionen Euro ein. Das Ergebnis vor Steuern, der Ebit, lag bei 5,2 Prozent. Das Unternehmen mit Sitz in Markdorf am Bodensee zählt mit 350 Mitarbeitern zu den größten Microsoft-Partnern für Business-Software im deutschsprachigen Raum.

Übernahmen zeigen Effekte

Zum Ergebnis beigetragen haben neben dem organischen Wachstum auch die Übernahmen der Real Consulting und Systec GmbH im Jahr 2015, die sich 2016 auf das Gesamtergebnis ausgewirkt haben. Als Teil dieser Strategie hat Kumavision im Jahr 2016 den Geschäftsbereich Unternehmenssoftware der Regensburger Gemiteam GmbH erworben. Zudem spielte die Marktentwicklung der Schweiz dem Unternehmen in die Hände: Der nach der Aufgabe des Euro-Franken-Mindestkurses entstandene Investitionsstau löste sich auf, wodurch die Schweizer Unternehmenstochter ihre Umsätze deutlich steigerte. Für das kommende Jahres rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Umsatzplus von acht Prozent, teilte Kumavision-CEO Kai von Wilcken mit.

Breites Software-Portfolio

„Der Erfolg bestätigt unsere Strategie eines geplanten, kontinuierlichen Wachstums. Mit einer Eigenkapitalquote von 42 Prozent ist die Kumavision in einem umkämpften Marktumfeld äußerst solide aufgestellt“, sagt von Wilcken. Eine Grundlage für die Zahlen ist die Bandbreite des Portfolios, wie es in einer Pressemitteilung von Kumavision heißt. Den Schwerpunkt bildet ERP-Branchensoftware für Fertigungsindustrie, Handel, Dienstleistung und Gesundheitsmarkt. Hinzu kommen Anwendungen für Customer Relationship Management (CRM), Business Intelligence (BI) und Cloud Computing.