
Laut einer Untersuchung von Remberg erfolgen viele Instandhaltungseinsätze nach einem Störfall: Zwar setzen laut Studie 54% der 100 befragten Instandhalterinnen und Instandhalter auf präventive Wartung, 46% der Einsätze erfolgen reaktiv. Die Befragten berichten zudem von fünf bis 20 Notfalleinsätzen pro Woche.
Generationswechsel steht bevor
Drei Viertel sehen die Instandhaltung als strategischen Partner der Produktion. Doch nur 59% halten Budget und Personal für ausreichend und 18% widersprechen hier deutlich. Gleichzeitig steht ein Generationswechsel bevor: Bis 2030 gehen bis zu 20% der Fachkräfte in Rente – dadurch kann wertvolles Wissen über Anlagen und Prozesse verloren gehen.
Verständnis von Digitalisierung variiert
Die Befragten haben zudem ein unterschiedliches Verständnis von ‚digitalisiert‘: Oft gilt unter ihnen schon die Nutzung von Excel-Tabellen als ein Fortschritt – wobei Medienbrüche, Doppelerfassung und Intransparenz den Alltag bremsen. 34% der Befragten setzen Cloud-basierte Instandhaltungssoftware ein.
KI brigt Potenzial
58% der Befragten erwarten weniger Stillstände, 64% Qualitätsgewinne durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). IT-Sicherheit (43%), fehlende Qualifikation (41%) und Kosten (40%) stehen dem Einsatz jedoch entgegen. Die Mehrheit blickt dennoch pragmatisch optimistisch auf KI-Anwendungen wie Fehler- und Ausfallanalysen.









































