
Die BuildingSmart International (bSI) und die Industrial Digital Twin Association (IDTA) wollen künftig auf gemeinnütziger Basis zusammenzuarbeiten, um eine offene digitale Interoperabilität in der Gebäudetechnik zu fördern. Wie die beiden Initiativen mitteilen, soll sich die Zusammenarbeit insbesondere auf die Nutzung von Industry Foundation Classes (IFC), industriellen digitalen Zwillingen und der Einbindung der Verwaltungsschale (AAS) fokussieren.
Als wichtigste Maßnahmen der Vereinbarung nennen die Partner:
– Identifizierung potenzieller Themen für eine engere Zusammenarbeit.
– Gegenseitige Einladung von Vertretern zu ausgewählten Treffen und Veranstaltungen.
– Gemeinsame Marketing- und Werbeaktivitäten, wie etwa gemeinsame Pressemitteilungen und die gegenseitige Teilnahme an externen Veranstaltungen.
– Austausch von Informationen und Publikationen, um relevante Themen aufeinander abzustimmen.
– Teilnahme an Aktivitäten, die für beide Seiten von Vorteil sind.
– Gegenseitige Statusaktualisierungen und Abgleiche auf Führungsebene, um ergänzende Ansätze sicherzustellen und Dopplungen zu vermeiden.
– Austausch von Nutzerbedürfnissen, um die Entwicklung zukünftiger Standards, wie z. B. IFC 5, zu steuern.
Clive Billiald, Chief Executive von BuildingSmart International, kommentierte: „Wir freuen uns sehr, diese Reise mit der Industrial Digital Twin Association zu beginnen. Wir sehen dies als eine wichtige strategische Zusammenarbeit, die unsere gemeinsame Arbeit voranbringen wird. Durch die Bündelung unserer Fachkenntnisse und Ressourcen wollen wir die digitale Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft vorantreiben. Diese Zusammenarbeit wird nicht nur die Interoperabilität verbessern, sondern auch den Weg für innovative Lösungen ebnen, die der gesamten Branche zugutekommen.“
„Die Zusammenarbeit mit BuildingSmart verbindet die Modelle der industriellen Produktion mit denen des Bausektors. Gemeinsam schaffen wir Interoperabilität über Branchengrenzen hinweg, was für die gesamte Industrie von immensem Nutzen sein wird und als Modell für weitere Kooperationen mit verwandten Branchen dienen kann“, sagt Meik Billmann, Geschäftsführer von IDTA.






































