Zero-Trust-Konzept für das Internet der Dinge
IoT ohne Vertrauensbonus
Marktforscher von Frost & Sullivan schätzen, dass es Ende 2023 weltweit fast 42 Milliarden IoT-Geräte geben wird. Vor dem Hintergrund neuer Arbeitsgewohnheiten der Angestellten verändern sich die Sicherheitsherausforderungen der Unternehmen. Das Zero-Trust-Konzept kann Teil der Lösung sein.

Durch die komplizierteren Netzwerkstrukturen kann IoT zum ernsthaften Sicherheitsrisiko werden. In hybriden und 5G-gestützten Netzwerken kann das Cloud-verwaltete Zero-Trust-Modell für Wireless-WANs diese Risiken reduzieren. Beim Zero-Trust-Ansatz werden alle Geräte, Dienste und Nutzer zunächst als potentiell gefährlich eingestuft. Dafür werden diese in lokalen und Cloud-Umgebungen erfasst, Authentifizierungssysteme für User bereitgestellt und der interne und externe Datenverkehr geprüft. Dann werden Identität und die Zugriffsrechte der Benutzer in einem Netzwerk an jedem Zugangspunkt kontinuierlich gecheckt. SAP-Verantwortliche wissen, dass sie handeln müssen – aber nicht, wie sie fundiert entscheiden. ‣ weiterlesen
SAP-Transformation mit Augenmaß: Sicherheit für die richtige Entscheidung
Flexibel und granular
Im Zero-Trust-Modell gibt es mehrere Zugangsmöglichkeiten über einen Client oder Router. Netzwerkmanager können den Nutzerzugriff mit Richtlinien und Datenschutzbestimmungen einschränken. Dem auf Zero-Trust-Prinzipen basierenden Services-Gateway können zudem granulare Zugriffsrechte hinzugefügt werden, die den Fremdzugriff auf das Verwaltungssystem eines mit dem Router verbundenen IoT-Geräts ermöglichen. Der Fremdzugriff wird über verschlüsselte Zero-Trust-Tunnel per Mobilfunk oder kabelgebundene Verbindungen aufgebaut. Somit erlangen Dritte auf Basis des Least-Privilege-Prinzips einen Remotezugriff nur auf für sie bestimmte autorisierte Anwendungen.
Systeme werden laufend kontrolliert
Mit einem Router verbundene IoT-Geräte sind sowohl für öffentliche Scans als auch für interne Seiten unsichtbar. Zugriffsrichtlinien für Nutzer können einfach definiert werden. Um Angriffe zu verhindern, werden alle Informations- und Kommunikationssysteme durchgehend gesichtet und kontrolliert. In einer Echtzeit-Risikoanalyse werden Schwachstellen und Bedrohungen sofort erkannt und behoben. Vor allem Unternehmen mit einer schlanken IT-Infrastruktur profitieren von einer dynamischen Anpassung von Richtlinien sowie automatisierten Bedrohungserkennung und -bekämpfung. Mit dem Zero-Trust-Modell ist eine effektive Methode entwickelt worden, um IoT-Implementierungen abzusichern. Dabei wird die Sicherheit vom Perimeter auf eine verteilte Zero-Trust-Architektur verlagert. Sie verringert die Angriffsfläche, schafft Flexibilität und Konformität und vermeidet Komplexität.










































