Wie sich die Lücke zwischen Daten und Leistung durch IT/OT‑Integration, KI und skalierbares I/O schließen lässt

Maschinenbauer und Automatisierungsingenieure stehen zunehmend unter Druck, flexiblere, effizientere und datengetriebene Systeme zu liefern. Höhere Durchsatzanforderungen, Produktvariabilität und strengere Qualitätsansprüche treffen auf wachsende Systemkomplexität, volatile Lieferketten und begrenzte Arbeitskräfte. Gleichzeitig ist die Branche in eine neue Phase eingetreten: Digitale Transformation wird nicht mehr nur durch Ambitionen definiert, sondern auch durch skalierbare Umsetzung.
Dieser Wandel ist besonders in Deutschland deutlich sichtbar. Laut dem State of Smart Manufacturing Report 2026 von Rockwell Automation, dem weltweit größten Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, betrachten 87 Prozent der Hersteller die digitale Transformation inzwischen als essenziell, während 29 Prozent der Betriebsbudgets für industrielle Technologien vorgesehen sind. Gleichzeitig hat sich der Fokus von Pilotprojekten hin zur Integration von KI, Daten und Automatisierung in den täglichen Betrieb verlagert.
Künstliche Intelligenz ist inzwischen eine zentrale Säule der Wettbewerbsfähigkeit. Rund die Hälfte der deutschen Hersteller investiert bereits aktiv in KI, viele setzen sie direkt in der Produktion ein – etwa für Qualitätskontrolle, Prozessoptimierung und Energiemanagement. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider: Hersteller priorisieren Technologien mit messbarem operativem Nutzen anstelle von experimentellen Anwendungsfällen.
Technologien wie digitale Zwillinge spielen in diesem Umfeld eine Schlüsselrolle. Lösungen wie die Digital‑Twin‑Software Emulate3D® ermöglichen es Ingenieuren, das Verhalten von Maschinen zu simulieren, Abläufe zu validieren und die Systemleistung bereits vor der Inbetriebnahme zu optimieren. Das reduziert Risiken bei der Inbetriebnahme, verkürzt die Time‑to‑Market und verbessert die Zusammenarbeit zwischen Engineering und Betrieb.
Gleichzeitig bringen eingebettete KI‑Funktionen wie LogixAI™ Analytik direkt in die Steuerungsebene. Diese Analyselösung integriert maschinelles Lernen direkt in die Logix‑Controllerumgebung, um Prozesse zu überwachen und Echtzeit‑Prognosen zu generieren. Durch Echtzeitüberwachung und Anomalieerkennung werden prädiktive Wartungsstrategien unterstützt und dazu beigetragen, Verfügbarkeit, Effizienz und die Gesamtzuverlässigkeit von Systemen zu verbessern.
Der Erfolg dieser Technologien hängt jedoch von einem entscheidenden Punkt ab: der Qualität und Verfügbarkeit der Daten. An dieser Stelle wird I/O zu einem strategischen Element. Als Schnittstelle zwischen physischen Prozessen und digitalen Systemen bildet es die Grundlage für zuverlässige Datenerfassung und Systemleistung. In modernen Architekturen ist I/O kein peripherer Bestandteil mehr, sondern ein entscheidender Enabler für die Konvergenz von IT und OT.
Plattformen der nächsten Generation wie PointMax™ I/O sind darauf ausgelegt, diesen Wandel zu unterstützen. Sie liefern hochauflösende Echtzeitdaten, die notwendig sind, damit KI, digitale Zwillinge und fortschrittliche Analytik effektiv arbeiten können. Mit skalierbaren, modularen Architekturen ermöglichen sie es Herstellern und Maschinenbauern, flexiblere Maschinen zu entwickeln und Steuerungssysteme schnell an veränderte Produktionsanforderungen anzupassen.
Eine nahtlose Integration in bestehende Umgebungen ist dabei entscheidend. Die Kompatibilität mit etablierten Steuerungssystemen und industriellen Netzwerken stellt sicher, dass neue Funktionen ohne Unterbrechung des Betriebs implementiert werden können. Integrierte erweiterte Diagnosefunktionen und flexible Netzwerkoptionen tragen dazu bei, die Engineering‑Komplexität zu reduzieren und die Inbetriebnahme zu beschleunigen.
Für IT‑ und Produktionsteams führt dies zu mehr Transparenz und Kontrolle. Die kontinuierliche Verfügbarkeit von Daten ermöglicht eine bessere Überwachung, eine schnellere Ursachenanalyse und fundiertere Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. In Kombination mit KI und digitalen Zwillingen entsteht ein geschlossener Kreislauf zwischen Design, Ausführung und Optimierung.
Letztlich definiert die Konvergenz von IT und OT die industrielle Leistungsfähigkeit neu. Hersteller bewegen sich hin zu Systemen, die Zustände antizipieren, Entscheidungen automatisieren und Echtzeiteinblicke ermöglichen. In diesem Kontext wird die Fähigkeit, Daten in Handlungen zu übersetzen, zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.
Firma: Rockwell Automation GmbH
Straße: Parsevalstr. 11
Ort: 40468 Düsseldorf Deutschland
E-Mail: ragermany-info@ra.rockwell.com
Telefon: +49 211 41553-0
Website: www.rockwellautomation.com/de







